Wurmkur statt Sterilisation

Heute habe ich es endlich geschafft, mich nach einem Termin zum Sterilisieren zu erkundigen, ich dachte es ist höchste Eisenbahn aber siehe da: es kann warten bis zum „frühen Frühjahr“.

Die Katzen legen wohl eine „Geschlechtspause“ oder so ein (mit Sicherheit heißt es anders, aber ich konnte es mir vor lauter ‘mit dem Kopf nicken’ und ‘Verstehen vortäuschen’ einfach nicht merken).

Die nette Frau Tierärztin erklärte, dass es sogar besser für das Wachstum der Babys sei, wenn man noch etwas wartet. Warum hat sie auch erklärt..aber..nun ja…man muss sich ja nicht immer alles merken. Frau vom Fach wird schon wissen wovon sie spricht :)

Für Sterilisation im Doppelpack gibt’s übrigens nen Sonderpreis, find ich gut :)

Ganz ungeschoren kommen die Beiden aber nicht davon: Anstatt der Sterilisation gibt’s halt mal wieder eine Wurmkur.

Das heißt für uns: in den nächsten Tagen ist wieder wiegen angesagt. Da die zwei sehr wahrscheinlich NICHT mehr in die Rührschüssel passen, werde ich mir etwas anderes überlegen müssen :)

 

Bis es so weit ist darf aber noch ein wenig ausgeruht werden:)

 

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Die erste Begegnung…

…mit einer fremden Katze “hatten” Emma und Maxi heute Morgen.
Wobei Begegnung schon eher etwas übertrieben ist.
Wie immer haben wir drei uns, nach meinem Feierabend, auf nach unten in den Garten gemacht. Wie wir da so um die Ecke biegen sehe ich eine, für mich absolut riesige, Katze unter der Rollstuhlrampe an der Terrasse sitzen und uns anfunkeln.
Mein erster Gedanke war “Scheiße Oh oh, jetzt gehts los” und Emma machte auch schon einen recht beeidruckenden Buckel in richtung fremde Katze.

Da ich gestern Abend, beim ersten “nächtlichen” Ausflug der beiden beschlossen habe, mein gluckenhaftes Katzenmamaverhalten endlich ablegen zu müssen, habe ich mich dezent zurückgehalten und bin stehen geblieben. Und prompt standen die beiden auch schon hinter mir und suchten Schutz zwischen meinen Beinen. So viel zum Thema “Da müssen sie alleine durch”.

Ich schaute, die Babys schauten, die fremde Katze schaute. Wie in einem Westernduell. Es fehlten nur noch die Strohbälle, vom Wind durchs Bild getrieben.

Meine Lust, stunden so zu stehen, hielt sich ziemlich stark in Grenzen und so machte ich mutig einen Schritt auf die schwarze, fremde Katze zu und verjagte sie mit einem heldenhaften “gschd, gehsch du weg da”.Schnell wie der Wind machte sie sich vom Acker und meine zwei Angstkatzen applaudierten. Innerlich. Bestimmt!! ;)

In diesem Sinne auf zur nächsten fremdkätzischen Begegnung auf dem Ameisenhügel.

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Danke

Emma und Maxi sagen Danke!

Danke an Julia und Benny, die die beiden, samt der Dritten im Bunde, ihrer Schwester Lilly, vor dem sicheren Tod bewahrt haben.

Ich denke ich spreche den beiden aus ihren Katzenkinderseelen wenn ich sage: sie lieben das Leben :)

Sie lieben es, den Garten zu erkunden und, wenn ich in Sichtweite bin, immer größere Kreise zu ziehen.

Sie lieben es, in einem Affentempo auf Bäume zu klettern, sich durch den Garten zu jagen um dann im Gebüsch zu verschwinden.

Sie lieben es, bei 27°C Zimmertemperatur, ihrer Mama noch ein bisschen mehr einzuheizen und sich schnurrend auf sie zu werfen um stundenlang gekrault und bekuschelt zu werden

Sie lieben es, vor dem Futternapf zu stehen und “halbverhungert” zu miauen.

Sie lieben es, morgens ins Schlazimmer gelassen zu werden um noch eine Runde zu kuscheln. Oder um Jagd auf Mamas Füße zu machen. Oder um Mamas Haargummis zu klauen und damit durch die Wohnung zu fetzen.

Sie lieben es zu leben. Und es wäre eine Schande, wenn sie dies nicht tun dürften.Ich bin froh, dass sie tolle Retter in der Not hatten und ich bereue es nicht, Emma und Maxi bei mir aufgenommen zu haben.

Danke :)

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Vom Stubentiger

…zum Freigänger..in diese Richtung entwickeln sich meine zwei Babys in den letzten Tagen immer mehr ! Nachdem die ersten Schritte in die “Freiheit” für Maxi schon kurz vor der Haustür und für Emma einen Meter vor der Wiese endeten, haben sie am Dienstag nun auch endlich entdeckt wie groß der Garten doch ist.

Raus aus den Tannen und komischen (Tuja?)Bäumchen und ab über die Wiese. Erst noch im Hasengalopp hüpfend, inzwischen relativ geübt” und nicht mehr ganz so ängstlich. Schneller als ich schauen konnte, saßen die beiden dann auch schon im Apfelbaum und blickten auf mich herab. Während Emma ein paar Minuten später noch damit beschäftigt war kläglich aus den Ästen heraus zu miauen und sich den Weg nach unten zu suchen, saß Maxi bereits im großen Kirschbaum und erkundete die Äste. Ich, ganz die Mama eben, hab mir schon ausgemalt, wie ich sie da wieder runterhole, aber für Maxi wars kein Problem. Wo sie hochkommt kommt sie auch wieder runter :)

Die zwei lieben es im Garten zu sein, sind die letzten Tage aber, freiwillig und ganz alleine, nach einer guten Stunde zurück in die Wohnung gehoppelt um zu fressen und danach in komatösen Tiefschlaf zu fallen :) Heute waren sie das erste Mal “alleine” draußen. Ich habe die Glucke in mir überwunden, die beiden nach draußen geschickt und mich dann nach oben verzogen um mal in Ruhe mit dem Wischmopp durch die Bude zu fegen. Ängstlich Fürsorglich wie ich bin waren natürlich erstmal sowohl die Haus als auch die Wohnungstür offen, so dass die beiden jederzeit zu ihrer geliebten Mama zurückkonnten :) Was gut so war, schon nach ein paar Minuten stand Maxi auf der Matte, lief einmal um mich herum und war wieder weg :) Mit ihren “Kontrollgängen” wechselten die Beiden sich regelmäßig ab und nach einer Stunde standen sie schreiend vor den Fressnäpfen und hatten erstmal genug von draußen :)

 

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“Mit ohne Worte”

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Tierarztbesuch

Gestern waren die Babys zum ersten Mal beim Tierarzt und es wurde, entgegen meiner Erwartungen, kein Drama darauß. Im Gegenteil, die fahrt zum Tierarzt haben die beiden völlig entspannt über sich ergehen lassen. Die ersten Minuten im Wartezimmer waren wohl auch recht spannend. Doch dann wurde es langweilig. Da kämpfen in der Transportbox etwas schwierig ist musste “Mama” dran glauben. Raus aus dem Gitter mit den Ärmchen Pfoten und versuchen sie zu erwischen. Sie haben mich erwischt, mit Erfolg, mein Pulli sieht bald aus wie meine Dreads, lauter wegstehende Fussel”haare”. Egal. Zum Glück ging es nach ein paar Minuten ins Behandlungszimmer. Maxi war inzwischen so angepisst von der Transportbox, stemmte sich mit vollem Gewicht dagegen und fauchte wild. Also auf das Teil und raus mit den beiden. Kurz ins Mäulchen, die Ohren und die Augen geschaut, abgetastet und für gut befunden. Wunderbar :)

Danach kam der Impfstoff, ich dachte jetzt gehts rund, aber der Pieks ließ die beiden völlig kalt. Kein Zucken, kein Jammern, nichts. Nun sind “wir” also gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft, in drei bis vier Wochen das ganze nochmals, dann kommt auch noch die Tollwutimpfung dazu.

Da die erste Wurmkur auch fällig ist, gab uns die Tierärztin noch eine Paste mit. “Einfach die beiden kurz wiegen, sie kennen das ja.” Ja…ich kenne das….aber setzt mal zwei kleine Kätzchen auf ne Küchenwaage..das kann ganz schön in stress ausarten..ABER wir haben es geschafft,als die beiden schliefen hab ich sie mir einfach geschnappt und los ging: Emma wiegt ca 1070 Gramm und Maxi hat auch schon stolze 1045 Gramm. Wow…wog Emma nicht neulich noch 500 Grämmchen ?! (Da ich der Waage nicht wirklich getraut habe, habe ich noch ein paar Futterschälchen etc zur Kontrolle gewogen…mit dem Ergebnis, es müsste passen)

Nun ja…heute Abend wird dann also entwurmt und ich bin sehr gespannt ob es chaotisch ausartet oder ob Emma und Maxi sich die Paste einfach vorbildlich ins Maul drücken lassen…

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Katzenmilch im Kühlschrank

…und Spielzeugmaus im Bett.

Richtig, das kann nur eins bedeuten: ich bin angekommen im Leben einer Katzenmama :) 11 Wochen sind die beiden am 21.6. alt und halten mich ganz schön auf Trab!! Aber so soll es ja auch sein, je lebhafter desto besser :)

Man sollte meinen, Katzenkinder machen nichts anderes als Fressen, ein bisschen Spielen und dann wieder Schlafen. Von wegen. Ein bisschen spielen wird von Tag zu Tag zu ein bisschen sehr viel toben. Fange spielen, über Möbel hüpfen (die Katzenmama wird dafür einfach auch zum Möbelstück umfunktioniert), unter Möbel kriechen, kämpfen, Bällchen nachjagen, in der “Katzenangel” verheddern und beim Toben fast den Katzentunnel kaputtmachen. Ja…so ein Katzenkinderleben kann ganz schön anstregend sein, nicht nur für die Katzen, und da ist es umso schöner wenn die beiden zur Ruhe kommen und die Kuschelzeit beginnt :)

11 Wochen sind die beiden am 21.6. alt und haben für ihr kurzes Leben schon eine ganze Menge erlebt. Viel zu früh mussten sie ihre Katzenmama verlassen und durften vorerst mit ihrer Schwester in einem schönen, zweiten zu Hause unterkommen. So waren auf einmal 5 Katzen und zwei Menschen zusammengeführt, dass das kein Dauerzustand sein kann war klar und ich bin froh, nicht keine, auch nicht eine, sondern zwei der drei Kätzchen genommen zu haben.

Auf eine schöne Wohngemeinschaft ihr zwei!!

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